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Wenn du dich mit dem Thema Verhütung – vor allem mit hormonfreier Verhütung – auseinander gesetzt hast, bist du mit Sicherheit schon auf das Thema Kupferspirale gestoßen. Wie genau eine Verhütung damit funktioniert und ob die Spirale vielleicht für dich geeignet ist, erfährst du hier. 

Hormonfrei Verhüten mit der Kupferspirale 

Die Kupferspirale besteht im Kern aus einem Kunststoffstäbchen in T-Form, welches mit einem feinen Kupferdraht umwickelt ist. Dieser war gleichzeitig Namensgeber für die Spirale. An der Spirale ist in den meisten Fällen auch ein Rückholfaden angebracht, ähnlich wie du ihn von deinen Tampons kennst. Die Spirale ist neben der natürlichen- und der Barriereverhütung die einzige hormonfreie Verhütungsform. Mit einem Pearl Index von 0,3 – 0,8  (abhängig vom Kupfergehalt und richtiger Größe) ist sie zudem auch ein sehr sicheres Verhütungsmittel. Zum Vergleich, die Antibaby-Pille hat einen Pearl Index von 0,2–0,5. 

Aber wie funktioniert dann die Verhütung, wenn keine Hormone abgegeben werden? 

Durch den Kupferanteil der Spirale wird sowohl die Gebärmutterschleimhaut verändert, als auch die Spermien in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Schafft es ein Spermium doch die Eizelle zu befruchten, kann sich diese nicht in der Gebärmutterschleimhaut einnisten.  

Die Spirale wird dir vom Gynäkologen durch den Muttermund in die Gebärmutter eingesetzt. Das geht am besten während deiner Periode, da in dieser Phase der Muttermund von Natur aus geöffnet ist und so auch gleichzeitig eine bereits bestehende Schwangerschaft ausgeschlossen werden kann. Das kann schon mal ein bisschen ziepen, ist jedoch auch nach 5 Minuten schon überstanden. Gerade für Frauen, die noch nie entbunden haben, ist dieser Eingriff oftmals schmerzvoller. Wenn du also sehr schmerzempfindlich bist, lass dich gern beraten. Viele Ärzte können dir für den Eingriff ein Schmerzmittel oder eine örtliche Betäubung verabreichen. 

Erst einmal eingesetzt, kann die Spirale nun 3 bis 5 Jahre in der Gebärmutter bleiben. Der korrekte Sitz der Spirale ist dabei enorm wichtig und sollte daher mindestens einmal im Jahr, besser aber halbjährlich, kontrolliert werden.  

Durch die Spirale kann es leider vorkommen, dass deine Menstruation stärker ausfällt und mit mehr Schmerzen verbunden ist, als du es gewohnt bist. In den meisten Fällen legt sich das aber nach ein paar Zyklen wieder. Dein Körper muss sich schließlich erst daran gewöhnen. 

Die ersten Tage nach dem Einsetzen können ebenfalls ein bisschen schmerzhaft sein. Mach dir darüber aber keine Sorgen. Aufgrund des Infektionsrisikos solltest du außerdem auf Geschlechtsverkehr und die Nutzung von Tampons verzichten.  

Spirale und Tampons?

Übrigens: Viele Frauen befürchten, dass sie mit der Spirale keine Tampons mehr verwenden könnten, aus Angst, die Spirale könnte verrutschen oder versehentlich herausgezogen werden. Eine Studie mit fast 700 Teilnehmerinnen hat ergeben, dass die Spirale nicht häufiger bei Tampon-Nutzerinnen verrutscht als z.B. bei der Nutzung einer Binde. 

Wenn du ganz sicher sein möchtest, kannst du aber natürlich auf die Nutzung von Tampons verzichten. Dennoch gilt, wenn du dir einmal unsicher über den Sitz der Spirale bist, versuche nach dem Rückholfaden zu tasten und kläre den Sitz ggf. mit deinem Gynäkologen ab!  

Quellen: https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/kupferspirale/ 

https://www.gofeminin.de/leidenschaft/hormonfreie-verhutung-s2358099.html

https://www.onmeda.de/verhuetung/pearl_index.html

http://www.kupferspirale.info/kupferspirale/einsetzen-der-kupferspirale 

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